✨ Color Trends 2026 – Mut zur Mischung

✨ Color Trends 2026 – Mut zur Mischung

✨ Color Trends 2026 – Mut zur Mischung

2026 bringt Farben voller Gegensätze. Auf der einen Seite stehen digitale Neonfarben, die für Energie, Technologie und Zukunft stehen. Auf der anderen Seite erdige Töne, die Ruhe, Natur und Nachhaltigkeit vermitteln.

🌈 Die Farbpalette von WGSN & Coloro für SS26 zeigt genau diese Vielfalt:

▪ Green Glow – frisch & lebendig
▪ Fresh Purple – kräftig & mystisch
▪ Wax Paper – sanft & minimalistisch
▪ Cocoa Powder – erdig & warm
▪ Jelly Mint – verspielt & leicht
▪ Amber Haze – golden & sonnig
▪ Blue Aura – zart & spirituell
▪ Electric Fuchsia – neonstark & voller Energie
▪ Transformative Teal – Blaugrün als Symbol für Wandel

🎨 Was ist Coloro?
Coloro ist ein Farbsystem, das jede Nuance über drei Zahlen beschreibt:

Hue (Farbton): Position auf dem 360°-Farbkreis
Lightness (Helligkeit): 0 = Schwarz, 100 = Weiß
Chroma (Sättigung): Intensität der Farbe

🔹 Beispiel: 092 37 14

092 -> bläulich-grün (Hue)
37 -> mittlere, eher dunkle Helligkeit
14 -> geringe Sättigung, also ruhig & gedeckt

Das Ergebnis: ein gedämpftes Teal, naturverbunden, nicht grell.

2026 lebt von Kontrasten und genau hier liegt die Inspiration für Designer: Farben bewusst mischen, Gegensätze spielen lassen, Emotionen wecken. Mit Coloro lassen sich Trends nicht nur spüren, sondern präzise umsetzen.

Wie du ein überzeugendes Markenzeichen und Logo erstellst – Grundregeln und Prinzipien

Wie du ein überzeugendes Markenzeichen und Logo erstellst – Grundregeln und Prinzipien

Warum ein starkes Markenzeichen und Logo entscheidend sind

Ein starkes Markenzeichen oder Logo ist das Gesicht deiner Marke, deines Unternehmens oder deiner Produktlinie. Es ist das erste, was deine Kunden sehen und oft das, woran sie sich erinnern. Ein gut gestaltetes Markenzeichen hilft nicht nur dabei, dein Produkt von der Konkurrenz abzuheben, sondern vermittelt auch den Kern deiner Unternehmensidee. Hier sind die Grundanforderungen, die ein effektives Logo erfüllen sollte:

Einfachheit: Ein Logo sollte leicht erkennbar und einfach wahrnehmbar sein.

Lesbarkeit: Symbole im Logo müssen schnell lesbar und verständlich sein.

Reflexion des Unternehmens: Das Logo sollte die Werte und Ideen deines Unternehmens genau widerspiegeln.

Vorteile hervorheben: Es sollte auf die Vorteile deines Produkts oder deiner Dienstleistung hinweisen.

Schutzfähig sein: Ein gutes Logo sollte rechtlich geschützt werden können, um Nachahmungen zu verhindern.

Ein Logo muss verständlich und gleichzeitig einzigartig sein. Seine Erstellung und Registrierung sind Aufgaben für Profis, da das Markenzeichen zertifiziert werden muss. Auch dein Firmenlogo kann als Markenzeichen registriert werden.

 

Der Prozess der Logo- und Markenzeichenentwicklung

Die Entwicklung eines Logos ist ein mehrstufiger Prozess, der mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Hier sind die wichtigsten Phasen:

 

 Festlegung der Anforderungen: Erstelle ein detailliertes technisches Pflichtenheft. Eine klare Struktur und ein gut durchdachter Plan sind entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Erstellung von Skizzen: Mehrere Skizzen werden parallel entwickelt, um die beste Option auszuwählen. Designer und Psychologen arbeiten hier Hand in Hand.

Überprüfung auf Einzigartigkeit: Überprüfe die genehmigten Skizzen in der Datenbank des Rospatent, um Plagiate zu vermeiden.

Anpassungen vornehmen: Änderungen sind oft nötig, um dem Logo den letzten Schliff zu geben. Diese können geringfügig oder konzeptionell sein.

Präsentation und Registrierung: Das fertige Logo wird präsentiert und für die Registrierung vorbereitet.

 

Grundprinzipien für ein erfolgreiches Logo und Corporate Design

 

Ein starkes Logo folgt bestimmten Prinzipien:

Langlebigkeit: Dein Logo sollte auch in zehn Jahren noch relevant sein. Vermeide zu moderne Trends, die schnell veralten können.

Einzigartigkeit: Ein gutes Logo wird sofort mit deinem Unternehmen assoziiert und ist unverwechselbar.

Attraktivität: Achte auf die richtige Farbkombination und Form. Das Logo sollte positive Emotionen hervorrufen.

Kohärenz: Das Logo muss zum Gesamtbild deines Unternehmens passen.

Einfachheit: Vermeide komplizierte Wörter und Formen, die missverständlich sein könnten.

Ein gut gestaltetes Logo kann den Erfolg deines Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Es ist nicht nur ein visuelles Element, sondern trägt wesentlich zur Identität und Wiedererkennbarkeit deiner Marke bei. Investiere in professionelles Design, um sicherzustellen, dass dein Logo die Werte und Ziele deines Unternehmens optimal repräsentiert.

Die häufigsten Typografiefehler: Was Designer beachten sollten.

Die häufigsten Typografiefehler: Was Designer beachten sollten.

Oft beobachte ich, dass Menschen trotz der Vielzahl an verfügbaren Designvorlagen bei deren Nutzung immer noch Fehler machen und es nicht für notwendig halten, sich an einen Designer zu wenden. Deshalb habe ich für euch die 5 häufigsten Fehler bei der Schriftwahl zusammengestellt, die Anfänger oft machen. Natürlich sind dies nur meine Empfehlungen, aber ich hoffe, sie helfen euch weiter.

1. Verwendung zu vieler Schriftarten oder Akzente

Das ist einer der häufigsten Fehler, den ich selbst auch schon gemacht habe. Zu viele Schriftarten können das Layout überladen und das Auge von einer Schriftart zur anderen springen lassen, was Disharmonie erzeugt und Unbehagen verursacht. Denk daran, dass jede Schriftart ihre eigene emotionale Wirkung hat, was die Textwahrnehmung zusätzlich erschweren kann.

Die Faustregel für Design lautet:

Verwende maximal zwei bis drei verschiedene Schriftarten, um ein harmonisches und übersichtliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

2. Kombination unpassender Schriftarten

Wenn Schriftarten nicht zueinander passen, kann der Eindruck entstehen, dass man zufällige Schriftarten verwendet hat, anstatt einen schön gestalteten Text zu erstellen. Ich habe oft gesehen, wie durch die Verwendung unpassender Schriftarten alle Bemühungen zunichtegemacht wurden, und man musste von vorne anfangen. Das ist frustrierend, oder?

Hier sind einige Beispiele von Schriftartenpaaren, die harmonisch zusammenpassen und ein elegantes Design erzeugen:

Playfair Display & Montserrat

(Klassische Serifenschrift mit moderner Sans-Serif für ein elegantes und professionelles Design)

PlayfairDisplay Monserat scaled

Garamond & Helvetica

(Zeitlose Serifenschrift kombiniert mit neutraler Sans-Serif für einen klassischen und modernen Look)

Garamond Helvetica scaled

Josefin Slab & Lato

(Schlanke Serifenschrift mit einer runden Sans-Serif, ideal für einen modernen und eleganten Look)

JosefinSlab Lato scaled

Lora & Open Sans

(Organische Serifenschrift kombiniert mit klarer Sans-Serif für Ausgewogenheit und Lesbarkeit)

Lora Opensans scaled

Times New Roman & Arial

(Eine klassische Kombination, die in vielen formellen und professionellen Designs verwendet wird)

TimesNewRoman Arial scaled

Bodoni & Futura

(Kontrastreiche Serifenschrift mit geometrischer Sans-Serif für ein stilvolles und markantes Desig

Bodoni Futura scaled

Merriweather & Robot

Traditionelle Serifenschrift mit moderner, geometrischer Sans-Serif für ein ausgewogenes und elegantes Design)

Merriweather Roboto scaled

Georgia & Raleway

(Klassische Serifenschrift kombiniert mit einer eleganten Sans-Serif für ein edles Erscheinungsbild)

Georgia Raleway scaled

Diese Kombinationen sind vielseitig und eignen sich sowohl für Print- als auch für digitale Designs.

3. Verwendung zu kleiner oder zu großer Schriftarten

Zu kleine Schriftarten können den Text unleserlich machen, während zu große Schriftarten verschwommen und unpassend wirken. Die gewählte Schriftart sollte perfekt zur Größe und zum Stil des gesamten Projekts passen.

Denke dabei an die hierarchische Struktur: Wichtiges und weniger Wichtiges. Glaub mir, das macht einen großen Unterschied.

4. Verwendung von Schriftarten, die nicht zur Idee und zum Projektinhalt passen

 Jede Schriftart hat ihren eigenen Einsatzbereich und ihre eigene emotionale Wirkung. Zum Beispiel sollte für ein Logo oder eine Überschrift eine Schriftart mit starkem Charakter oder eine auffällige Schriftart gewählt werden, während für Fließtext eine gut lesbare Schriftart geeignet ist. Es wäre zum Beispiel unpassend, „Autohaus“ in einer verschnörkelten Handschrift zu schreiben. Hast du das schon mal gesehen? Es wirkt einfach nicht professionell.

Die Faustregel lautet: Vermeide Schriftarten, die nicht zur Idee oder zum Projektinhalt passen, da sie die Botschaft verfälschen und das Design unprofessionell wirken lassen können.

 Die Wahl der Schriftart ist immer ein kreativer Prozess, der von dir Nachdenklichkeit und Beharrlichkeit bei der Suche nach der idealen Kombination erfordert.

Die wichtigste Regel lautet: Wenn du dir unsicher bist, entscheide dich lieber für eine einfache, schlichte Schrift.

Schlichte Schriften haben folgende Vorteile:

Zeitlose Eleganz: Sie wirken nicht überladen und bleiben auch nach Jahren noch modern.
Leichte Kombinierbarkeit: Sie lassen sich gut mit anderen Designelementen oder auch dekorativeren Schriften kombinieren.
Universelle Lesbarkeit: Sie sind leicht lesbar und eignen sich für unterschiedlichste Zielgruppen und Medien.

Gerade in Situationen, wo viel Typografie im Spiel ist oder visuelle Klarheit gefragt ist, sind schlichte Schriften immer eine sichere Wahl.

Das ist eine goldene Regel im Design: Weniger ist oft mehr, besonders wenn Unsicherheit besteht.

 

Schlichte, gut lesbare Schriften wie Helvetica, Arial oder sogar eine dezente Serifenschrift wie Georgia bieten immer eine solide Grundlage. Sie sind neutral, vielseitig und lassen sich in fast jedem Kontext gut einsetzen, ohne dass sie den Fokus vom Inhalt nehmen.

Erfahrungen & Bewertungen zu Nadja Berezina | Web- & Grafikdesign